Endlich Breakout-Sessions: Microsoft Teams verbessert Zusammenarbeit

Endlich Breakout-Sessions: Microsoft Teams verbessert Zusammenarbeit

Schon seit ein paar Monaten basiert die Zusammenarbeit eines Großteils von Unternehmen auf Microsoft Teams. Die weltweite Krise durch die Folgen des Covid-19-Virus hat Microsoft einen Ansporn gegeben, das Besprechungs-Tool immer wieder zu verbessern und attraktiver zu machen. Seit einigen Wochen schon zieren die verschiedensten selbstausgewählten Hintergründe die Meetings von Menschen, die den buntesten Branchen angehören. Seit Ende Juni ist es möglich, Besprechungen mit bis zu 300 Eingewählten zu führen. Doch ab September werden Neuerungen erwartet, die Unternehmen und Bildungseinrichtungen ganz neue Möglichkeiten geben, Microsoft Teams einzusetzen.

“Coming in the Fall, instead of trying to work with the whole class, educators can create virtual breakout rooms so students can work within their smaller groups on a discussion or assignment, then easily be called back to the larger group.”

Microsoft

Es sind die Breakout-Sessions, die nun eine Art sich zu meeten möglich machen, die wir vorher nur von Zoom kannten. Schon vor zwei Jahren wurde diese Funktion bei Teams gewünscht, Motor für die zügige Umsetzung war nun wohl die Corona-Krise und der Umstand, dass Zoom oft aufgrund der flexiblen Möglichkeiten, sich im Meeting splitten zu können, bevorzugt wurde.

Die neuen Möglichkeiten zusammengefasst:

  • Meeting-Leiter haben die Möglichkeit, alle Benutzer verschiedenen Räumen zuzuordnen, auch eine zufällige Aufteilung ist möglich
  • Es wird die Möglichkeit geben, die Räume wechseln zu können
  • Es wird beim Wechsel in die Breakouts ein Zeitlimit geben, wann alle wieder in die Stammgruppe zurückkehren
  • Für jede Breakout-Gruppe lässt sich dann ein Meeting-Leiter bestimmen, der das einzelne Breakout auch aufzeichnen kann
  • Auch wird es in großen Teams möglich sein, statt neun nun 49 Teilnehmer gleichzeitig sehen zu können

 

Update besonders für Unterricht oder Workshops interessant

Die Möglichkeit, sich nun in Kleingruppen über im großen Raum behandelte Themen auseinanderzusetzen, ist für Zoom- oder WebEx-Nutzer nichts Neues, Teams könnte jedoch durch ihren Sitz in den USA für Datenschutz-Skeptiker eine gute Alternative sein. Auch für viele Unternehmen, die Teams bereits als Zusammenarbeits-Tool benutzen und auch Breakout-Sessions einsetzen, ist das neue Feature sicher ein großer Vorteil, da sie nun alles unter einem Dach haben.

 

Autor: Lasse Beckmann, Marketing

Das könnte Sie auch interessieren