Azubi Base Camp 2017 – „Traditionen wahren – in bis zu 13 m Höhe“

Da sind wir wieder – und haben euch etwas mitgebracht. Den zweiten Tag des Azubi-Base-Camps fassen wir euch kurz zusammen mit: viel, viel gesammeltes Wissen über die SIEVERS-GROUP, interne Anwendungen und noch einiges mehr.

Nach diesem Wissensmarathon aus Tag 2 folgt Tag 3: die MUTPROBE! – und von der berichtet euch Lena Willenbrock, Auszubildende zur Fachinformatikerin Anwendungsentwicklung im Ressort CRM:

„Am 06.09.2017 waren die neuen Auszubildenden der SIEVERS-GROUP mit ihren Ausbildern im Rahmen der Base-Camp-Woche im Nettetal zum Klettern. Das Tagesprogramm war zweigeteilt, der Vormittag fand am Boden statt, der Mittag und frühe Nachmittag in den Bäumen.

Die Bodenspiele waren witzige Teambuilding-Maßnahmen, wie der „Huronen-Pfad“ und die Schafsherde. Persönlich hat mir die Schafsherden-Übung besonders gefallen.

Dabei waren alle Teilnehmer Schafe und ein Schafhirte wurde zufällig von den beiden Betreuern bestimmt. Die Regeln des Spieles besagten, dass alle Schafe Augenbinden bekommen und höchstens „Mähen“ dürften, der Hirte hingegen darf nicht reden, da der gestrige Ausflug in die Dorfkneipe etwas ausgiebiger geworden ist. Jedoch darf dieser durch akustische Signale kommunizieren. In der zehnminütigen Planungsphase haben wir uns eine Strategie ausgedacht, wie wir – ohne zu reden und ohne etwas zu sehen – gemeinsam kommunizieren können, um vom Hirten in den Stall gebracht zu werden.

Der Huronen-Pfad war auch eine Übung zur Bildung eines Teams, bei der alle Teilnehmer über ein Drahtseil, das zwischen mehreren Bäumen gespannt war, balancierten, ohne herunterzufallen. Der Hintergrund dieser Übung war, dass die Huronen einen Fluss überquert haben und kein Mitglied ihres Stammes – egal, ob Kind oder Greis – zurückgelassen haben, wenn sie auf der Flucht waren.

Mit dieser Übung sollte gezeigt werden, dass man – auch im Berufsleben – nur mit Absprachen zum Ziel gelangen kann. Unsere Betreuer vom Kletterpark haben uns bei dieser Übung gelobt, denn der erste Versuch, über den „Fluss“ zu gelangen, ist uns direkt gelungen. Dieses Erlebnis hat unseren Teamgeist gestärkt und wir konnten motiviert in die nächsten Übungen starten.

Der Mittag und frühe Nachmittag waren dann ganz dem Klettern im Kletterpark gewidmet. Dort mussten zur Sicherheit erst alle Teilnehmer den Vorkletterparcours absolvieren, ehe es dann in die Bäume und die höheren Höhen ging.

Viele aus unserer Gruppe hatten mit dem blauen Parcours, dem leichtesten, begonnen und steigerten sich im Laufe des Tages. Einige Wagemutige sind dann sogar noch den schwarzen Parcours geklettert, was allerdings in Anbetracht des Wetters (Regen und Wind) eine zum Teil heikle Aufgabe war, denn es war sehr rutschig.

Insgesamt war dieser Tag im Kletterpark sehr gut, denn wir haben uns in einem anderen Umfeld kennengelernt und konnten unsere Grenzen austesten. Zudem sind wir auch als Gruppe zusammengewachsen – ein Erfolg, der nicht nur den Teamgeist der Azubis untereinander fördert, sondern uns insgesamt im beruflichen Umfeld weiterbringt, denn wir mussten lernen, anderen zu vertrauen und auch ein Stück Vertrauen in andere Hände zu legen.“

Huiuiui!! – sogar beim Lesen kann man hier den Nervenkitzel spüren!
Bleibt auf jeden Fall dran – es geht genauso spannend weiter!

Ihr habt den ersten Blogbeitrag verpasst? Lest hier, was das Azubi-Base-Camp eigentlich ist und warum die Azubis der SIEVERS-GROUP auf die „große Bühne“ mussten. 😉